{"id":729,"date":"2019-12-12T20:36:04","date_gmt":"2019-12-12T19:36:04","guid":{"rendered":"http:\/\/derstrausberger.de\/?p=729"},"modified":"2020-06-16T18:31:11","modified_gmt":"2020-06-16T16:31:11","slug":"heute-neu-maerkische-oderzeitung-von-heute","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/derstrausberger.de\/?p=729","title":{"rendered":"Heute neu&#8230;M\u00e4rkische Oderzeitung von heute"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><br>Nun ist es raus&#8230;.<br>Wie so oft von mir in den letzten 4-5 Jahren \u00f6ffentlich UNPOPULISTISCH dargestellt, mit Gegenwind und erfahrener H\u00e4me, das vorl\u00e4ufige Ergebnis, f\u00fcr fast eine viertel Millionen Euro, ja wat nu&#8230;? Geld spielt oft keine Rolle, viel Geld schon gar nicht. Jetzt kommt eigentlich die Stunde derer, die im Fr\u00fchjahr vor Wahlen mit ihren Gie\u00dfkannen im See stehend versprochen hatten &#8220;Wir machen den See wieder voll&#8221;, ha, ha ha\ud83e\udd23<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">                                  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-medium-font-size has-very-light-gray-background-color\">Der Bericht:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">GUTACHTER PR\u00c4SENTIEREN ERSTE ERGEBNISSE ZU DEN URSACHEN DES SINKENDEN PEGELS.                                                                               EINFLUSS DES WASSERWERKES IST VORHANDEN, ABER GERING.<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Wasserhaushalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Klimawandel setzt dem Straussee zu<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.moz.de\/fileadmin\/_processed_\/6\/c\/csm_IRSWPPROD_LPL43_2d8f34cd5c.jpg\" alt=\"Wanderer Lothar Palm aus Berlin blickt auf den Straussee in Strausberg. Dort wo er jetzt steht, h\u00e4tte er fr\u00fcher bis zum Bauchnabel im Wasser gestanden.\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Martin Stralau\/ 12.12.2019, 06:00 Uhr&nbsp;&#8211; Aktualisiert 12.12.2019, 06:52Strausberg (MOZ)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die gro\u00dfe, treibende Kraft f\u00fcr den sinkenden Strausseepegel ist das Klima. Genauer gesagt sind es die immer weniger werdenden, zum Teil ausbleibenden Niederschl\u00e4ge der vergangenen Jahre, die den durch zunehmende Verdunstung aufgrund von hei\u00dferen und l\u00e4ngeren Sommern entstehenden Seewasserverlust nicht ausgleichen k\u00f6nnten. Das ist eine der Kernaussagen aus dem Vortrag von Patrick Keilholz von der DHI Wasy GmbH und Matthias Beyer von der BGD Ecosax GmbH am Dienstagabend im Klima- und Umweltausschuss.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wasserwerk hat auch Einfluss<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die DHI Wasy arbeitet im Auftrag der Ecosax GmbH, bei der die Stadt das Gutachten zur Erforschung des Wasserr\u00fcckgangs in Auftrag gegeben hat. Der Vortrag skizzierte erste Zwischen\u00adergebnisse. Im M\u00e4rz soll das Gutachten, f\u00fcr das die Stadt 215\u2005000 Euro aus dem&nbsp;Europ\u00e4ischen Landwirtschaftsfonds erhielt, in einer B\u00fcrgerversammlung der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Eine andere Kernaussage des Abends war: auch das 2014 in Betrieb genommene Wasserwerk in Spitzm\u00fchle hat einen Einfluss auf den sinkenden Pegel, &#8220;aber nicht den Entscheidenden&#8221;, wie Patrick Keilholz betonte. W\u00fcrde man die Entnahmemengen auf den 2011er Wert zur\u00fcckfahren, Keilholz hat das in einem Wassermodell simuliert, g\u00e4be es eine geringe Auswirkung. &#8220;Den gesamten Trend h\u00e4lt man damit nicht auf&#8221;, sagte er.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">F\u00fcr ihre Analyse haben Keilholz und seine Kollegen ein Modell gebaut, das alle relevanten Daten und Faktoren&nbsp; ber\u00fccksichtigt, die den Wasserhaushalt beeinflussen k\u00f6nnten. Dazu z\u00e4hlen die von Menschen gemachten wie die angesprochenen Wasserentnahmen durch Pumpwerke und nat\u00fcrliche wie eben die Verdunstung. Das Wassermodell betrachtet ein mehr als 100 Quadratkilometer gro\u00dfes ober- und unterirdisches Einzugsgebiet des Straussees. Mit Hilfe des Modells haben die Experten eine Wasserbilanz f\u00fcr den Straussee erstellt, deren vorl\u00e4ufige Ergebnisse nun pr\u00e4sentiert wurden. Die Bilanz wird von drei Gr\u00f6\u00dfen beeinflusst, wie Keilholz erkl\u00e4rte. Die Erste ist das Oberfl\u00e4chenwasser. &#8220;Hier haben wir die Kleine Babe sowie den Roten-Hof-Graben als Zufl\u00fcsse in den See und das Annaflie\u00df als Abfluss&#8221;, sagte er. \u00dcber die letzten Jahre gesehen, sei dem See da\u00adr\u00fcber immer mehr Wasser zu- als abgeflossen. Beim Grundwasser, der zweiten Gr\u00f6\u00dfe, sei die Bilanz negativ, hier flie\u00dfe mehr ab als zu. Die entscheidende Bilanzgr\u00f6\u00dfe sei das Klima, also das Verh\u00e4ltnis zwischen Niederschlag, der in den See f\u00e4llt, und seiner Verdunstungsrate. &#8220;Der Niederschlag lag in den vergangenen Jahren zwischen einem und zwei Millionen Kubikmetern j\u00e4hrlich, verdunstet sind aber immer zwischen 1,7 und zwei Millionen Kubikmeter&#8221;, sagte Keilholz. Der Niederschlag sei in den vergangenen Jahren deutlich zur\u00fcckgegangen, im Winter wie im Sommer.&nbsp;Insbesondere der Niederschlag im Winter fehle bei der Grundwasserbildung im oberen, n\u00f6rdlichen Einzugsgebiet des Straussees, von wo ihm das Grundwasser zuflie\u00dfe, sagt Keilholz.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ma\u00dfnahmeplan bis M\u00e4rz<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Rechne man das Wasserdefizit aller drei Gr\u00f6\u00dfen zusammen, br\u00e4uchte man acht bis zehn Liter pro Sekunde, die kontinuierlich zuflie\u00dfen m\u00fcssten, um den Seewasserspiegel konstant zu halten. &#8220;Das ist ein Eimer Wasser&#8221;, betonte Keilholz. Genau diesen Eimer Wasser hat der Straussee in den letzten Jahren pro Sekunde verloren. Die Frage sei, wo das ben\u00f6tigte Wasser herkommen k\u00f6nnte. &#8220;Das zu beantworten, ist unsere Aufgabe in den n\u00e4chsten Monaten&#8221;, sagte er. Bis M\u00e4rz soll ein Ma\u00dfnahmeplan f\u00fcr die Stadt erarbeitet werden.&nbsp;&#8220;Es gilt, die kleinen Stellschrauben zu finden, mit denen wir das System wieder in Balance bringen k\u00f6nnen.&#8221; Eine realistische M\u00f6glichkeit sei, durch Grabensysteme mehr Grundwasser in den Roten-Hof-Graben zu kriegen, ihn auszubauen und zu pflegen, damit das Wasser besser vorankomme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Frank Weber, sachkundiger Einwohner und Chef der B\u00fcrgerinitiative zur Erhaltung des Straussees, wollte noch wissen, ob gesagt werden k\u00f6nne, wie viel Anteil das Wasserwerk Spitzm\u00fchle am Wasserverlust von etwa einem Meter seit 2014 habe. Man k\u00f6nne das in Zentimeter umrechnen, sagte Keilholz. &#8220;Das wird wahrscheinlich im Endbericht auch so erfolgen. Momentan sind wir noch in der Erarbeitung&#8221;, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-medium-font-size has-very-light-gray-background-color\">Ende des Berichtes<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Nun ist es raus&#8230;.Wie so oft von mir in den letzten 4-5 Jahren \u00f6ffentlich UNPOPULISTISCH dargestellt, mit Gegenwind und erfahrener H\u00e4me, das vorl\u00e4ufige Ergebnis, f\u00fcr fast eine viertel Millionen Euro, ja wat nu&#8230;? Geld spielt oft keine Rolle, viel Geld schon gar nicht. 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